Auslaufendes Heizöl gefährdet das Grundwasser. Die Erfahrungen haben gezeigt, dass mit Heizöl
gefüllte - einwandige - Stahltanks hauptsächlich von innen her zu korrodieren (rosten) beginnen.
Im Heizöl enthaltene aggressive Stoffe und Kondenswasser setzen sich an der Behältersohle ab und
führen früher oder später zur Korrosion, vornehmlich in Form von Lochfraß. Dadurch tritt eine
Grundwassergefährdung ein, für deren Schaden der Verursacher haftet.
Eine Lösung:
Einwandige Stahltanks können durch den nachträglichen Einbau einer
Leckschutzauskleidung aus Weich-PVC-Folie in einen doppelwandigen Tank
umgerüstet werden.
Der Einbau der Tank-Innenhülle erfolgt in der Form, dass zunächst das
restliche Heizöl ohne Unterbrechung des Heizvorganges zwischengelagert
wird. Dann wird der Heizöltank gereinigt und mit einem Spezial-
Schaumstoff oder Styropor ausgepolstert.
Die Tank-Innenhülle wird in den Tank eingebracht und am Dom vakuumdicht
befestigt. Die Luft zwischen Stahltank und Folienauskleidung wird
evakuiert.
Ein Vakuum-Leckanzeigegerät überprüft ständig die Funktion der
Leckschutzauskleidung.
Die sich daraus ergebenden Vorteile:
Werterhaltung ihres Heizöltanks:
Durch den Einbau der Leckschutzauskleidung wird ihr Stahltank
doppelwandig. Polyestertanks können mit einer Leckschutzauskleidung
auch gefahrlos in Trinkwassereinzugsgebieten eingesetzt werden.
Schutz vor Umweltschäden:
Keinerlei Auslaufrisiko mehr vorhanden.
Kostenersparnis:
Es finden nur noch einfache Funktionsprüfungen durch den TÜV statt.
Lange Lebensdauer:
Seit 1965 werden Leckschutzauskleidungen in Heizöltanks eingebaut,
ohne Beanstandungen durch Zersetzung oder Altern des Materials.